CHANGE MY MIND- Ernährung der nachhaltige Kraftstoff deines Körpers

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von Beetfluencer
vom 25.01.2021

Im Volksmund heißt es oft „Du bist was du isst“ , doch bei der Entscheidungsfindung einer gesunden Ernährung ist dies oftmals gar nicht so leicht. Dabei kann eine gesunde Ernährung doch so einfach und nachhaltig sein, wenn man nur eine Handvoll Grundsätze befolgt. 

  • Verzichte niemals auf das Frühstück 
  • Esse bunt. Je mehr Farben dein Teller besitzt, umso gesünder ist es 
  • Koche frisch und verzichte so gut wie möglich auf Fertigprodukte
  • Jedes Mittag- und Abendessen sollte Gemüse oder einen gemischten Salat beinhalten 
  • Esse täglich Obst 
  • Esse 2-3x die Woche Fisch und 2x Fleisch ( aktuelle Empfehlung )
  • Trinke ausreichend Wasser (circa 2-3 Liter) 
  • Gönne dir auch Ausnahmen. Man geht hierbei von einem 80:20 Verhältnis aus ( 80% der täglichen Basis sollte gesund sein) ,so dass es legitim ist, auch 1-2 mal die Woche etwas ungesundes zu essen

Johannisbeeren sind wahre Vitamin C Bomben und gut für das Immunsystem 

Warum ist eine gesunde Ernährung überhaupt wichtig ?

Nehmen wir hierfür doch mal ein ganz simples Beispiel heran und zwar das Auto. In der Regel fahren Autos in Deutschland - auch wenn die E-Mobilität langsam auf dem Vormarsch ist - immer noch mit Benzin oder Diesel als Kraftstoff. Also wird das Auto an der Tankstelle mit Benzin oder Diesel und nicht mit Heizöl betankt. Denn moderne Motoren vertragen Heizöl als Kraftstoff nicht und erleiden folglich Schaden. Ähnlich funktioniert es auch mit der Ernährung bei deinem Körper. „TANKT“ dein Körper dauerhaft falsches bzw. ungesundes Essen, so kann er keine Höchstleistungen erbringen und nicht das Maximale erzielen , was in ihm steckt. Daraus folgend ergibt sich eine höhere Verletzungs- und Krankheitswahrscheinlichkeit, ein schlappes und müdes Wohlbefinden , sowie eine verlangsamte Regenerationszeit. Zusätzlich profitiert nicht nur DEIN Körper durch den Einkauf von frischen, regionalen Lebensmittel , sondern auch DEINE Umwelt. Denn die regionale Küche reduziert den Lebensmittelimport, mindert CO2 Emissionen und verbessert die Umweltbilanz. Folglich haben die Lebensmittel kürzere Wege und eine höhere Qualität, da sie frischer sind und somit mehr Vitamine/ Inhaltsstoffe beinhalten. Deshalb denke immer daran „Du bist was du isst“.

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Vor einigen Tagen konnte ich mich endlich wieder mit meiner alten Schulfreundin, Birgit, in einem kleinen Café draußen treffen, „Corona“ hat es erlaubt… Nachdem wir eine Zeit lang in unseren Erinnerungen geschwelgt hatten, bei denen klassischerweise auch einige Jugendlieben, ehemalige Lehrkräfte und na ja, auch so zwei bis drei Schulstreiche herhalten mussten, wurde meine Freundin plötzlich ganz nachdenklich, zog eine strenge Miene auf und sagte zu mir: „Alles schön und gut mit den alten Zeiten, doch stell‘ dir mal vor, was sich meine Mutter mit ihren fast 95 Jahren noch so leistet. Sie hat sich einen Hausfreund angelacht und nennt ihn liebevoll „Friederich“. „Friederich hier, Friederich da“. Ab 7.00 morgens erwartet sie ihn und dann wieder so gegen 19.00.  Ich nenne ihren „Friederich“ ganz unflätig „Happhapp“, denn er kommt nur zum Essen und ist auch noch sehr wählerisch, „leksch“ würde ich sagen. Noch schlimmer. Er hat eine Frau und offensichtlich gibt es auch Nachwuchs. Manchmal bringt er sie sogar mit und Mutter muss sich das alles angucken.“ Als Birgit meine erstaunte bis entsetzte Reaktion sah, fing sie an zu lachen und sagte: „Friedrich ist ein wunderschön gefärbter Erpel, der regelmäßig meine Mutter auf der Terrasse besucht und dann am liebsten geschälte Erdnüsse und das liebevoll von ihr gewürfelte Brot frisst.“ Dann lachten wir beide. Doch warum blickte Birgit erneut ernst drein? „Weißt Du, ich hab‘ das zwar alles als Witz erzählt, doch in Wirklichkeit finde ich das gar nicht so witzig. Ich meine nicht, dass es von Biologen und Umweltschützern nicht besonders „gerne gesehen wird“, wenn Enten mit Brot gefüttert werden, nein. Ich habe die Freude, vor allem Vorfreude meiner Mutter wahrgenommen, wenn sie mich regelmäßig anrief und begeistert erzählte, dass sie noch vor dem Frühstück auf die Terrasse ging, um „Friederich“ zu füttern und ihn dann auch sehnsüchtig am Abend wieder erwartete. Als er ihr in die Küche folgen wollte, versuchte sie, noch schnell die Terassentür zu schließen und traf dabei „Friedrichs“ Schwimmfuß. Er humpelte und Mutter war stundenlang ganz traurig und sehr besorgt um das Tier. Für mich war es eine Freude zu sehen, wie die „alte Dame“ mit diesem kleinen Entengeschenk  auflebte und die Lebensfreude nur so in ihren Augen blitzte. Schließlich kam auch mal heraus, dass sie gar nicht mehr so recht etwas mit ihrer Zeit anzufangen wisse, wenn die „Entensaison“ vorbei sei. Das gab mir zu denken. Doch die Freizeitgestaltung hat sich zum Glück schnell erledigt. Sie strickt nun wieder Socken für karitative Zwecke. So weit so gut.“ Birgit machte eine Redepause und wunderte sich wahrscheinlich, dass ich nicht gelangweilt aussah, sondern offensichtlich noch mehr erwartete. Da musste doch noch was kommen. Sie ließ die Katze aus dem Sack: „Was mir in diesem „Entensommer“ aufgegangen ist und ein flaues Gefühl im Magen verursacht? Mir kam der trübe Gedanke, was ist, wenn dieser „Entensommer“, für meine Mutter nicht nur ihr Highlight, sondern ihr letzter Sommer war und wir in diesem Jahr das letzte oder eines der letzten schönen gemeinsamen Jahre miteinander hatten?“ Darauf wusste ich erst nichts zu sagen, brachte dann aber heraus: „Dann hast Du das schöne Gefühl, das deine Mutter noch mal so richtig glücklich war.“ Birgit hat die Botschaft verstanden und lächelte.

Von Dr. Christiane Högermann · 14.07.2021
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