Lebenswichtige Argumente, die Erde vor uns Menschen zu schützen.

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Von Carl23
22.04.2020

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ese gerade David Quammen, der Autor von „Spillover: Animal Infections and the Next Pandemic”, er schrieb in der New York Times: „Wir fällen die Bäume; wir töten die Tiere oder sperren sie in Käfige und schicken sie auf Märkte. Wir stören Ökosysteme und schütteln die Viren von ihren natürlichen Wirten ab. Wenn das geschieht, brauchen sie einen neuen Wirt. Oft sind wir es.”

Womit wir wieder einmal beim zwanghaften Glauben an „endloses Wirtschaftswachstum” wären …

… dem nun durch einen winzigen Virus – aber letztendlich durch die eigenen Exzesse! – Einhalt geboten wird. Möge die nun beginnende große Zwangspause, diese drastische Entschleunigung des globalen Hamsterrades, zu wirklichem Nachdenken anregen.

Die Zerstörung der Lebenswelt (die Verseuchung der Natur, das Massenaussterben, die Klimakrise) hinterlässt unweigerlich eine Spur von Leichen, und aus den biologischen Trümmern erheben sich immer neue Pathogene und Krankheitserreger.

Wir haben das schon immer gewusst, jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand hat das schon immer gewusst. Aber aus Mangel an Alternativen haben wir unser Leben in Übereinstimmung mit einer Kultur gelebt, deren Leitbild genau das Gegenteil ist: die Plünderung der natürlichen Welt, bei der wir alles vergiften, zerfetzen, aufschlitzen, verstümmeln, verwerten und missbrauchen können, damit alle unsere Launen und Wünsche befriedigt werden.

Wenn mich ein Außerirdischer fragen würde, was das wahre Wesen unserer gegenwärtigen Zivilisation hier auf der Erde sei, würde ich sagen: In allen Ländern glauben wir, dass wir gute Menschen seien, dass wir menschlich seien, dass wir füreinander sorgen, dass wir entweder dem Gott oder den Göttern unserer jeweiligen Kultur oder anderen moralischen und ethischen Normen gehorchen. Wir versuchen, in größtmöglichem Reichtum und Luxus zu leben, und lassen lieber andere für unsere Bequemlichkeit arbeiten.

" Wir haben das schon immer gewusst, jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand hat das schon immer gewusst. "

Die moderne Medizin sollte nicht den Kampf gegen „böse Erreger” betonen, sondern die Heilung und Gesunderhaltung von Mensch und Natur. Und die moderne, industrielle Landwirtschaft sollte sich nicht mit der Vernichtung „böser Unkräuter“ beschäftigen, sondern sich der Pflege des Bodens und der Arbeit im Einklang mit der Natur widmen.

Jetzt geht die Kriegszeit der Antibiotika und Pestizide zu Ende. Die Erde hält das nicht mehr aus. Die zukünftige Erde wird wieder rein und gesund sein.

Können wir den Willen, die Ethik und die Politik finden, um Teil dieser schönen Zukunft zu werden?

Wenn nicht: Die Natur wird uns Menschen NATÜRLICH zerstören.

Ich danke den mir zum Teil unbekannten Gedankengebern.

Diese gesammelten Gedanken sollten unkommerziell geteilt werden für möglichst viele Menschen.

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