Nachhaltigkeit bei Versicherern und Banken… wie passt das überhaupt zusammen?!

ES

von Erik Sabas
vom 22.02.2021

Es ist nicht umsonst so: Den gängigen deutschen Banken und Versicherern eilt ihr (oft zweifelhafter) Ruf weit voraus. Spätestens wenn davon zu lesen ist, dass ausgerechnet die Deutsche Bank Donald Trump bei der Finanzierung seiner Immobilienprojekte mit Unsummen unterstützt, drängt sich sukzessive die Frage auf: Was für eine Rolle kann Nachhaltigkeit bei den großen Banken und Versicherern überhaupt spielen? Genauso zur Wahrheit gehören nämlich auch Zitate wie das Nachfolgende:

„Aus tiefster Überzeugung wollen wir den globalen Wandel zu einer nachhaltigen, klimaneutralen und sozialen Wirtschaft mitgestalten“

Deutsche-Bank-Vorstandschef Christian Sewing (Quelle)

Häufig – und das ist das zentrale Problem beim Zusammenspiel von Nachhaltigkeit und Finanzen – handelt es sich bei solchen Aussagen nur um Lippenbekenntnisse. Warum? Weil sie nur ganz selten an konkrete Zahlen oder messbare Ziele geknüpft sind. Häufig ist es sogar so, dass Gegenteiliges im Hintergrund passiert und teilweise aktiv an der Finanzierung von Klima-Bankrotterklärungen gearbeitet wird.

Schmaler Grat zwischen Lippenbekenntnissen und umgesetzter Nachhaltigkeit

Doch was heißt das jetzt genau für uns Endverbraucher*innen?! Es ist für ihn eine große Herausforderung jene Diskrepanz zwischen Lippenbekenntnissen und dem, was tatsächlich in der Finanzbranche stattfindet, herauszufiltern. Kaum ein „normaler Mensch“ kann ohne die kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema zwischen Greenwashing und tatsächlicher Nachhaltigkeit unterscheiden. Das wird noch verstärkt von fehlender Transparenz und der Unklarheit des Nachhaltigkeits-Begriffs.

Das bedeutet daher auch: Es braucht Expert*innen, um dieses Thema wirklich zu beurteilen.

Nachhaltigkeit und Finanzen - das schließt sich nicht zwingend aus!

Bildquelle: Unsplash

Jan Sachau von ecoplanfinanz ist so ein Experte, der seine eigene Laufbahn sogar in der konventionellen Bankenwelt gestartet hat: „Bei der Deutschen Bank merkte ich sehr schnell, dass Nachhaltigkeit und gewisse Werte eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Entsprechend begann ich Ausschau zu halten, wo ich meine beiden natürlichen Interessen (Finanzen und Nachhaltigkeit) besser in Einklang bringen konnte.“

Jan Sachau bei der Veranstaltung "Nachhaltiger Konsum" in Hamburg im Betahaus

Nachhaltigkeit und Finanzen - es geht also doch. Jan ist mittlerweile seit acht Jahren als nachhaltiger Finanzplaner bei ecoplanfinanz aktiv und bringt seinen Kunden die Vorteile von Nachhaltigkeit in den eigenen Finanzen näher.

Denn die gute, aber kaum verbreitete, Nachricht ist: Es gibt mittlerweile reihenweise nachhaltige Anbieter von Versicherungen, Geldanlagen und/oder Bankkonten. Diese Anbieter zeichnen sich dadurch aus, dass sie – um es mal salopp zu formulieren – das Geld der Kunden*innen nicht in Rüstungsunternehmen oder den Abbau fossiler Energieträger stecken, sondern u.a. in Zukunftsthemen wie erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität oder Klimaschutz. Selbstverständlich bei steigender ökonomischer Attraktivität. Wer will schon Risiken wie das nächste Umweltdesaster der Ölkonzerne in der eigenen Anlage oder Altersvorsorge wissen?

Unternehmen wie ecoplanfinanz bewegen sich genau in dieser Schnittmenge von Nachhaltigkeit und Finanzen und ermöglichen privaten Individuen sowie Organisationen die eigenen Finanzen nachhaltig und ökonomisch attraktiv zu gestalten.

Zusätzlich bietet Jan auf öffentlichen Veranstaltungen – mit z. B. Viva con Agua oder dem Avocadostore – die Möglichkeit live dabei zu sein, wenn die Auswirkungen der Integration von Nachhaltigkeit in verschiedene Lebensbereiche erörtert werden.

Wenn ihr euch zu ecoplanfinanz näher informieren wollt, könnt ihr das hier gerne tun:

www.ecoplanfinanz.de

Weitere Stories