Bessere Welt Info - Willst du mit uns die Welt retten?

BW

von Bessere Welt Info
vom 2.03.2021
aktualisiert am 5.03.2021

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"Ich will nur mal kurz die Welt retten" … Jeder von uns hat diese Zeilen aus dem Song von Tim Bendzko im Ohr und viele wollen genau das: die Welt retten. Aber das ist leider gar nicht so einfach.

Eigentlich ist jedem klar: „Ich muss dringend etwas tun!“ Denn wie sollen wir unseren Kindern und Enkeln erklären, warum wir tatenlos zugesehen haben, wie die Erde auf den Abgrund zu schlittert? Es sind Zeiten des Wandels, und immer mehr Menschen sind bereit, sich zu engagieren, um gemeinsam die Welt zu verändern.

Eine tolle Möglichkeit, sich zu engagieren und sich gemeinsam mit anderen interessierten Menschen fürpositiven Wandel einzusetzen ist das Mitmachprojekt besserewelt.info. 

Bessere Welt Info ist ein zentrales Informationszentrum für zukunftsrelevante Themen wie Frieden, Umwelt, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und vieles mehr. Es ist eine non-profit Online-Plattform mit 350.000 handverlesenen Links zu globalen Themen - zum Informieren und Vernetzen für Menschen, die unsere Welt ein wenig besser machen wollen. Passend zu unserer deutschen Seite haben wir mit betterworld.info  auch eine englische Seite am Start.

Jeder kann gute Links vorschlagen, um so sein Wissen mit anderen Menschen zu teilen. Doch auch wer sich „nur“ informieren möchte, findet hier zu unzähligen Themen passende Links: von Umweltschutz über Nachhaltigkeit zu erneuerbaren Energien ist alles vertreten. Eine tolle Idee und ein wundervolles Mitmach-Projekt für Menschen, die unsere Welt positiv verändern wollen. Gemeinnützig, werbefrei und ohne kommerzielle Interessen. 

Natürlich ist ein gemeinnütziges Projekt immer auf Hilfe bei der Verbreitung angewiesen.  Jeder, dem unser Herzensprojekt gefällt und der zum positiven Wandel dieser wunderschönen Welt beitragen möchte, darf uns gerne unterstützen - sei es mit einem Post, Tweet, Blog- oder Newsletter-Beitrag. Auch freiwillige Mitarbeiter sind bei uns immer sehr willkommen.

Wir freuen uns über jeden Interessierten, der gemeinsam mit uns "nur mal kurz die Welt retten" möchte! 

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Vor einigen Tagen konnte ich mich endlich wieder mit meiner alten Schulfreundin, Birgit, in einem kleinen Café draußen treffen, „Corona“ hat es erlaubt… Nachdem wir eine Zeit lang in unseren Erinnerungen geschwelgt hatten, bei denen klassischerweise auch einige Jugendlieben, ehemalige Lehrkräfte und na ja, auch so zwei bis drei Schulstreiche herhalten mussten, wurde meine Freundin plötzlich ganz nachdenklich, zog eine strenge Miene auf und sagte zu mir: „Alles schön und gut mit den alten Zeiten, doch stell‘ dir mal vor, was sich meine Mutter mit ihren fast 95 Jahren noch so leistet. Sie hat sich einen Hausfreund angelacht und nennt ihn liebevoll „Friederich“. „Friederich hier, Friederich da“. Ab 7.00 morgens erwartet sie ihn und dann wieder so gegen 19.00.  Ich nenne ihren „Friederich“ ganz unflätig „Happhapp“, denn er kommt nur zum Essen und ist auch noch sehr wählerisch, „leksch“ würde ich sagen. Noch schlimmer. Er hat eine Frau und offensichtlich gibt es auch Nachwuchs. Manchmal bringt er sie sogar mit und Mutter muss sich das alles angucken.“ Als Birgit meine erstaunte bis entsetzte Reaktion sah, fing sie an zu lachen und sagte: „Friedrich ist ein wunderschön gefärbter Erpel, der regelmäßig meine Mutter auf der Terrasse besucht und dann am liebsten geschälte Erdnüsse und das liebevoll von ihr gewürfelte Brot frisst.“ Dann lachten wir beide. Doch warum blickte Birgit erneut ernst drein? „Weißt Du, ich hab‘ das zwar alles als Witz erzählt, doch in Wirklichkeit finde ich das gar nicht so witzig. Ich meine nicht, dass es von Biologen und Umweltschützern nicht besonders „gerne gesehen wird“, wenn Enten mit Brot gefüttert werden, nein. Ich habe die Freude, vor allem Vorfreude meiner Mutter wahrgenommen, wenn sie mich regelmäßig anrief und begeistert erzählte, dass sie noch vor dem Frühstück auf die Terrasse ging, um „Friederich“ zu füttern und ihn dann auch sehnsüchtig am Abend wieder erwartete. Als er ihr in die Küche folgen wollte, versuchte sie, noch schnell die Terassentür zu schließen und traf dabei „Friedrichs“ Schwimmfuß. Er humpelte und Mutter war stundenlang ganz traurig und sehr besorgt um das Tier. Für mich war es eine Freude zu sehen, wie die „alte Dame“ mit diesem kleinen Entengeschenk  auflebte und die Lebensfreude nur so in ihren Augen blitzte. Schließlich kam auch mal heraus, dass sie gar nicht mehr so recht etwas mit ihrer Zeit anzufangen wisse, wenn die „Entensaison“ vorbei sei. Das gab mir zu denken. Doch die Freizeitgestaltung hat sich zum Glück schnell erledigt. Sie strickt nun wieder Socken für karitative Zwecke. So weit so gut.“ Birgit machte eine Redepause und wunderte sich wahrscheinlich, dass ich nicht gelangweilt aussah, sondern offensichtlich noch mehr erwartete. Da musste doch noch was kommen. Sie ließ die Katze aus dem Sack: „Was mir in diesem „Entensommer“ aufgegangen ist und ein flaues Gefühl im Magen verursacht? Mir kam der trübe Gedanke, was ist, wenn dieser „Entensommer“, für meine Mutter nicht nur ihr Highlight, sondern ihr letzter Sommer war und wir in diesem Jahr das letzte oder eines der letzten schönen gemeinsamen Jahre miteinander hatten?“ Darauf wusste ich erst nichts zu sagen, brachte dann aber heraus: „Dann hast Du das schöne Gefühl, das deine Mutter noch mal so richtig glücklich war.“ Birgit hat die Botschaft verstanden und lächelte.

Von Dr. Christiane Högermann · 14.07.2021
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