Denk nicht so viel nach - tu es einfach ...

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von Stefanie von istgruen.de
vom 18.11.2020
aktualisiert am 14.06.2021

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Ich bin leidenschaftliche grüne 🌱 Bloggerin.

Warum, fragst du?

Weil ich denke, dass es Zeit wird.

Zeit etwas zu verändern...

Auf meinem Blog schreibe ich über jede Menge grüne 💚Lieblingsthemen. Ich möchte dir zeigen, dass es Spaß machen kann, deinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. 

Sei du selbst die Veränderung die du dir wünscht für diese Welt.

-Mahatma Gandhi -

Dieses tolle Zitat ziert auch meine Website.

Ich denke, wenn du immer nur darauf wartest, dass jemand kommt und endlich den ersten Schritt geht, dann kannst du - vielleicht - lange warten.

Vielleicht auch nicht - vielleicht kommt jemand, nimmt dich an die Hand und begleitet dich ein Stückchen. 

Und wenn nicht? Was wenn niemand kommt und den ersten Schritt geht?

Warten?

Warten ist nicht mein Ding...

Warum gehst du nicht einfach ganz mutig - ein Schritt nach dem anderen?

Stell dir bitte nicht den RIESEN Berg vor - sondern geh jeden Tag - kontinuierlich - Stück für Stück - ein bisschen.

Du musst nicht alles auf einmal machen - überall der oder die beste sein...

Es reicht schon, wenn du ein klein wenig mitmachst - und wenn der Schritt noch so klitzeklein sein mag. 

Viele klitzekleine Schritte

Wenn ganz viele Menschen diese klitzekleinen Schritte wagen, was denkst du, können wir dann gemeinsam erreichen?

Stell dir das doch mal vor? Wahnsinn - das löst bei mir richtig Gänsehaut aus.

Mach mit - werde auch du zu einem grünen Pionier. Sei deinen Kindern, Kindeskindern,  Freunden, Nachbarn und und und...

...ein Vorbild - ohne es groß an die Glocke zu hängen.

Mach es einfach...

Wenn du es zulässt - es probierst - ohne groß nachzudenken - du wirst dich wundern, was dir für "Wunder" über den Weg laufen werden.

Müllsammeln? Tu es einfach...<br>

Müllsammeln? Tu es einfach...

Mein persönliches Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich zu 💚 inspirieren...

Was ist dein Ziel?

Wenn ich "nur" fünf Menschen von all den Millionen und Milliarden da draußen inspirieren kann - dann habe ich schon viel erreicht...

Magst du mich ein klein Stück des Weges begleiten?

Lass es uns gemeinsam - jeder ein klein wenig - anders oder sogar besser - machen...

Wenn nicht jetzt - wann dann?

Alles Liebe 🙏

Deine Stefanie von istgruen.de

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Vor einigen Tagen konnte ich mich endlich wieder mit meiner alten Schulfreundin, Birgit, in einem kleinen Café draußen treffen, „Corona“ hat es erlaubt… Nachdem wir eine Zeit lang in unseren Erinnerungen geschwelgt hatten, bei denen klassischerweise auch einige Jugendlieben, ehemalige Lehrkräfte und na ja, auch so zwei bis drei Schulstreiche herhalten mussten, wurde meine Freundin plötzlich ganz nachdenklich, zog eine strenge Miene auf und sagte zu mir: „Alles schön und gut mit den alten Zeiten, doch stell‘ dir mal vor, was sich meine Mutter mit ihren fast 95 Jahren noch so leistet. Sie hat sich einen Hausfreund angelacht und nennt ihn liebevoll „Friederich“. „Friederich hier, Friederich da“. Ab 7.00 morgens erwartet sie ihn und dann wieder so gegen 19.00. &nbsp;Ich nenne ihren „Friederich“ ganz unflätig „Happhapp“, denn er kommt nur zum Essen und ist auch noch sehr wählerisch, „leksch“ würde ich sagen. Noch schlimmer. Er hat eine Frau und offensichtlich gibt es auch Nachwuchs. Manchmal bringt er sie sogar mit und Mutter muss sich das alles angucken.“ Als Birgit meine erstaunte bis entsetzte Reaktion sah, fing sie an zu lachen und sagte: „Friedrich ist ein wunderschön gefärbter Erpel, der regelmäßig meine Mutter auf der Terrasse besucht und dann am liebsten geschälte Erdnüsse und das liebevoll von ihr gewürfelte Brot frisst.“ Dann lachten wir beide. Doch warum blickte Birgit erneut ernst drein? „Weißt Du, ich hab‘ das zwar alles als Witz erzählt, doch in Wirklichkeit finde ich das gar nicht so witzig. Ich meine nicht, dass es von Biologen und Umweltschützern nicht besonders „gerne gesehen wird“, wenn Enten mit Brot gefüttert werden, nein. Ich habe die Freude, vor allem Vorfreude meiner Mutter wahrgenommen, wenn sie mich regelmäßig anrief und begeistert erzählte, dass sie noch vor dem Frühstück auf die Terrasse ging, um „Friederich“ zu füttern und ihn dann auch sehnsüchtig am Abend wieder erwartete. Als er ihr in die Küche folgen wollte, versuchte sie, noch schnell die Terassentür zu schließen und traf dabei „Friedrichs“ Schwimmfuß. Er humpelte und Mutter war stundenlang ganz traurig und sehr besorgt um das Tier. Für mich war es eine Freude zu sehen, wie die „alte Dame“ mit diesem kleinen Entengeschenk&nbsp; auflebte und die Lebensfreude nur so in ihren Augen blitzte. Schließlich kam auch mal heraus, dass sie gar nicht mehr so recht etwas mit ihrer Zeit anzufangen wisse, wenn die „Entensaison“ vorbei sei. Das gab mir zu denken. Doch die Freizeitgestaltung hat sich zum Glück schnell erledigt. Sie strickt nun wieder Socken für karitative Zwecke. So weit so gut.“ Birgit machte eine Redepause und wunderte sich wahrscheinlich, dass ich nicht gelangweilt aussah, sondern offensichtlich noch mehr erwartete. Da musste doch noch was kommen. Sie ließ die Katze aus dem Sack: „Was mir in diesem „Entensommer“ aufgegangen ist und ein flaues Gefühl im Magen verursacht? Mir kam der trübe Gedanke, was ist, wenn dieser „Entensommer“, für meine Mutter nicht nur ihr Highlight, sondern ihr letzter Sommer war und wir in diesem Jahr das letzte oder eines der letzten schönen gemeinsamen Jahre miteinander hatten?“ Darauf wusste ich erst nichts zu sagen, brachte dann aber heraus: „Dann hast Du das schöne Gefühl, das deine Mutter noch mal so richtig glücklich war.“ Birgit hat die Botschaft verstanden und lächelte.

Von Dr. Christiane Högermann · 14.07.2021
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