Die weißen Kittel

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von NaneSchomburg
vom 27.11.2020
aktualisiert am 31.01.2021

Für viele Tiere ist der Besuch beim Tierarzt der absolute Horror. Auch wenn wir den Vierbeinern helfen wollen, bleibt bei ihnen oft nur das Negative des Ausflugs im Gedächtnis. Schmerzen, Stress und Aufregung durch unbekannte und für sie nicht erklärbare Situationen sind das Resultat, welches sich in ihrer Erinnerung einbrennt. Viele Besitzer merken das schon Zuhause, der Weg zum Auto oder in die Transportbox ist eine echte Herausforderung und kurz vor der Eingangstür in die Praxis wollen die Tiere gar nicht weiter. Im Wartezimmer wird gejault, gezittert oder sich unter dem Besitzer verkrochen. Auch Konfrontationen und Verletzungen aus Frust können die Folge sein.

Helfen kann ein gezieltes Training, um den Besuch für Besitzer, Patient und Tierarzt angenehmer zu gestalten.  Zuhause kann geübt werden in die Ohren oder das Mäulchen zu schauen, Sie können hin und wieder die Temperatur messen oder den Bauch abtasten, damit diese Situationen nicht mehr allzu ungewohnt für Ihren Vierbeiner sind. 
Des Weiteren können Sie mit Ihrem Tierarzt sprechen und einen Besuch in die Gassi Runde einbauen. Einfach mal kurz in das Wartezimmer setzen, oder wenn Zeit ist auf den Tisch im Behandlungsraum. Bei diesen Besuchen kommt es dann gar nicht zu einer Untersuchung, nur Streicheleinheiten und Leckerlies werden vergeben. Genauso auch beim Training Zuhause, ganz viel loben!
Mit der Zeit wird der, hoffentlich seltene, Ausflug zum Tierarzt immer normaler und stressfreier für alle.

Wenn Ihr mehr über alles rund um die Gesundheit für Tiere erfahren wollt, schaut gerne auf Instagram bei @allesfuerdietiergesundheit vorbei!

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