GAMECHANGER Minibeet - der 1.Schritt in eine nachhaltige Zukunft

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von Beetfluencer
vom 29.04.2021
aktualisiert am 14.06.2021

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Wir sind nicht verantwortlich für das, was wir tun, sondern für das, was wir nicht tun.

von Molière

Frische Radieschen und frischer Rettich aus dem eigenen Beet 

Frische Radieschen und frischer Rettich aus dem eigenen Beet 

Nur Zuschauen ist keine Option. Denn aktiv die Zukunft zu gestalten macht viel mehr Spaß und ist erfüllender. So kann wirklich jeder einen Unterschied machen und gerade in der aktuellen Zeit einen Teil dazu beitragen, unsere Welt etwas nachhaltiger zu gestalten. Folglich kann Nachhaltigkeit viele Gesichter haben. Es kann bedeuten, sich für unsere Umwelt einzusetzen, wiederverwendbare Verpackungen beim Wocheneinkauf zu benutzen oder sein eigenes Gemüse im Garten anzubauen. Letzteres findet in den letzten Wochen und Monaten vor allem in Zeitschriften, sozialen Medien, Fernsehen etc. zunehmenden Anklang. Dabei ist es nicht relevant, zu Beginn 100 Quadratmeter Fläche zu begärtnern, sondern es ist wichtig, einfach zu starten. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Deshalb reicht es durchaus aus, in einem kleinen Topf den eigenen Rucola, Schnittlauch, Petersilie uvm. auf Balkonien anzubauen. Wir bei BEETFLUENCER haben speziell hierfür ein kleines Minibeet entwickelt. Dieses bietet Platz für drei verschiedene Kräuter oder Pflanzen. Es wird aus recyceltem Holz in Handarbeit gefertigt und eignet sich speziell für den Balkon oder die Küche.

Natürlich sind wir uns bewusst, dass man sich nicht mit einem Minibeet, welches dir 50 Zentimeter Anbaufläche bietet, komplett selbst versorgen kann. Jedoch es ist schon einmal ein Anfang, der den der Grundstein für eine nachhaltige Zukunft legt. Das primäre Ziel sollte es nämlich nicht sein, von heute auf morgen die Welt zu verändern bzw. die Welt von heute auf morgen komplett auf den Kopf zu stellen. Vielmehr sollte ein Bewusstsein geschaffen werden, welches den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt aufzeigt. NATURSCHUTZ sollte nicht nur großgeschrieben sondern auch gelebt werden. Als Folge kannst DU als Verbraucher, Staatsbürger, Steuerzahler, und Wähler mit deinem Verhalten politisch wirken. Darüber hinaus verbessert jedes Stück Gemüse, dass selbst oder regional angebaut wird, die CO2-Bilanz und spart Energie. Diese würde ansonsten für die Erzeugung und den Transport aufgewendet werden.

So sind es nicht die großen Innovationen, welche einen Unterschied machen, sondern vielmehr eine Vielzahl von kleinen Entscheidungen, welche wir täglich treffen. Bezugnehmend darauf sagte der Schauspieler Morgan Freeman.        „Wie retten wir die Welt? Mit vielen kleinen guten Taten“. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Schnittlauch, Petersilie, Pflücksalate uvm. lassen sich super einfach auf Balkonien anpflanzen. 

Schnittlauch, Petersilie, Pflücksalate uvm. lassen sich super einfach auf Balkonien anpflanzen. 

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Vor einigen Tagen konnte ich mich endlich wieder mit meiner alten Schulfreundin, Birgit, in einem kleinen Café draußen treffen, „Corona“ hat es erlaubt… Nachdem wir eine Zeit lang in unseren Erinnerungen geschwelgt hatten, bei denen klassischerweise auch einige Jugendlieben, ehemalige Lehrkräfte und na ja, auch so zwei bis drei Schulstreiche herhalten mussten, wurde meine Freundin plötzlich ganz nachdenklich, zog eine strenge Miene auf und sagte zu mir: „Alles schön und gut mit den alten Zeiten, doch stell‘ dir mal vor, was sich meine Mutter mit ihren fast 95 Jahren noch so leistet. Sie hat sich einen Hausfreund angelacht und nennt ihn liebevoll „Friederich“. „Friederich hier, Friederich da“. Ab 7.00 morgens erwartet sie ihn und dann wieder so gegen 19.00.  Ich nenne ihren „Friederich“ ganz unflätig „Happhapp“, denn er kommt nur zum Essen und ist auch noch sehr wählerisch, „leksch“ würde ich sagen. Noch schlimmer. Er hat eine Frau und offensichtlich gibt es auch Nachwuchs. Manchmal bringt er sie sogar mit und Mutter muss sich das alles angucken.“ Als Birgit meine erstaunte bis entsetzte Reaktion sah, fing sie an zu lachen und sagte: „Friedrich ist ein wunderschön gefärbter Erpel, der regelmäßig meine Mutter auf der Terrasse besucht und dann am liebsten geschälte Erdnüsse und das liebevoll von ihr gewürfelte Brot frisst.“ Dann lachten wir beide. Doch warum blickte Birgit erneut ernst drein? „Weißt Du, ich hab‘ das zwar alles als Witz erzählt, doch in Wirklichkeit finde ich das gar nicht so witzig. Ich meine nicht, dass es von Biologen und Umweltschützern nicht besonders „gerne gesehen wird“, wenn Enten mit Brot gefüttert werden, nein. Ich habe die Freude, vor allem Vorfreude meiner Mutter wahrgenommen, wenn sie mich regelmäßig anrief und begeistert erzählte, dass sie noch vor dem Frühstück auf die Terrasse ging, um „Friederich“ zu füttern und ihn dann auch sehnsüchtig am Abend wieder erwartete. Als er ihr in die Küche folgen wollte, versuchte sie, noch schnell die Terassentür zu schließen und traf dabei „Friedrichs“ Schwimmfuß. Er humpelte und Mutter war stundenlang ganz traurig und sehr besorgt um das Tier. Für mich war es eine Freude zu sehen, wie die „alte Dame“ mit diesem kleinen Entengeschenk  auflebte und die Lebensfreude nur so in ihren Augen blitzte. Schließlich kam auch mal heraus, dass sie gar nicht mehr so recht etwas mit ihrer Zeit anzufangen wisse, wenn die „Entensaison“ vorbei sei. Das gab mir zu denken. Doch die Freizeitgestaltung hat sich zum Glück schnell erledigt. Sie strickt nun wieder Socken für karitative Zwecke. So weit so gut.“ Birgit machte eine Redepause und wunderte sich wahrscheinlich, dass ich nicht gelangweilt aussah, sondern offensichtlich noch mehr erwartete. Da musste doch noch was kommen. Sie ließ die Katze aus dem Sack: „Was mir in diesem „Entensommer“ aufgegangen ist und ein flaues Gefühl im Magen verursacht? Mir kam der trübe Gedanke, was ist, wenn dieser „Entensommer“, für meine Mutter nicht nur ihr Highlight, sondern ihr letzter Sommer war und wir in diesem Jahr das letzte oder eines der letzten schönen gemeinsamen Jahre miteinander hatten?“ Darauf wusste ich erst nichts zu sagen, brachte dann aber heraus: „Dann hast Du das schöne Gefühl, das deine Mutter noch mal so richtig glücklich war.“ Birgit hat die Botschaft verstanden und lächelte.

Von Dr. Christiane Högermann · 14.07.2021
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