Gedanken für eine bessere und gerechtere Welt

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von Carl23
vom 18.04.2020

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Der Storyteller Carl23 hofft, dass die Ideen des Kommentators mit dem Namen „Paul“ aus der Zeitschrift Absatzwirtschaft nicht nur bei ihm, sondern auch bei anderen Gehör finden. Deshalb teilt er den Kommentar hier.

Fangen wir in Deutschland an. Ich lese gerade einen Artikel ...

Der Ausschnitt:

„Ich würde mir wünschen, dass diese Megakrise genutzt wird, umzudenken. Welche Gesellschaft braucht Aktionäre, Mananger, die Unsummen verdienen. Keine Person auf dieser Welt ist „Millionen” wert. Ein Managergehalt sollte maximal auf das 10fache des niedrigsten Lohn/Gehalt-Niveau im Unternehmen beschränkt sein. Wer braucht Aktiengesellschafften? Das schlimmste wirtschaftliche Instrument, was je erschaffen worden ist. Reicht es nicht aus, am Jahresende einen Gewinn zu verzeichnen. Warum muss der Gewinn heute den Gewinn vom letzten Jahr übersteigen? Das ist doch Wahnsinn. Unternehmen sollten nicht nach Aktienwert bemessen werden sondern viel mehr nach sozialen Werten. Wie z.B. wieviel neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, wie steht es mit sozialen Standarts im Unternehmenn aus, oder was tut das Unternehmen in Sachen „Klimaschutz”. Mitarbeiter entlassen, nur um den Gewinn höher ausfallen zulassen als im Vorjahr und damit den Aktienwert zu steigern. Ein Irrsinn. Das gehört verboten. Ich könnte einen Aktienhandel nur gutheißen, wenn gesetzlich geregelt ein Großteil an Aktiengewinnen in die soziale Säule fließt. So dass Jahr für Jahr die soziale Säule gestärkt wird. Kränkenhäuser, Schulen, Kitas, Frauenhäuser, alle sozialen Einrichtungen auf den neuesten technischen Stand gebracht werden können. Alle Arbeit in sozialen und medizinischen Berufen muss mindestens mit 50 %, besser mit 100 % mehr Gehalt bedacht werden. Ein Staat alleine kann das nicht stemmen. Aber die großen Aktiengesellschaften können das und müssen dafür verpflichtet werden. Ebenso das Lotteriegeschäft. Hier wird Unmengen an Geld bewegt. Warum braucht es Lottogewinne in zigfachen Millionenhöhe. Ein Umdenken ist ebenfalls notwendig in Sachen Produktion. Wenn wir genau hinschauen, haben wir doch ein generelles Überangebot. Leider nicht im Bereich „Schutzanzügen, Masken und dergleichen”. Aber sonst – 100-fache Fußballfelder große Flächen werden benutzt, nur um Autos auf Halde zu parken. Lebensmittel sind auf mehrere Jahre voraus produziert. Eine Nahrungsergänzungsmittel-Industrie was seines gleichen sucht. Textilartikel sind im Überfluss vorhanden. Um den Überfluss zu bekämpfen, braucht es sogar eine eigens eingerichtete Vernichtungsindustrie. Ich verstehe schon, dass es am Ende des Tages immer darum geht, eine Gesellschaft händelbar zu machen. Die Menschen in einer Gesellschaft müssen beschäftigt sein. Sonst gibt es zuviel Zeit um nach zu denken und das schafft Unruhe, was im schlimmsten Falle zu Gewalt führt. Doch um Teufel komm raus produzieren nur um Menschen in Arbeit zu bringen? Wesentlich sinnvoller wäre es doch, die Arbeitskraft in sinnvolle Kanäle umzuleiten. Umleiten ins Verwaltungs- und Gerichtssystem. Auf Jahrzehnte hinaus sind die Gerichte überlastet. Auch das Kontollorgan ist vollkommen unter versorgt. Jetzt wäre die Chanche, einen Neuanfang zu starten, um Neues zu wagen, nicht um Altes wieder neu zu starten.“

Ich hoffe, dass die Ideen von Paul in aller Welt Gehör finden und zwar besonders in den reichen Ländern.

Ich hoffe, dass die Ideen von Paul in aller Welt Gehör finden und zwar besonders in den reichen Ländern.

von Carl23

Frühlingserwachen...

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