Ein natürlicher Wald, wie er sein sollte.

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für diese Welt wünschst!

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Von Marigha8
29.04.2020

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für diese Welt wünschst! Denn wenn Du dich änderst, dann ändert sich auch die Welt.” Mit diesem Gandhi-Zitat möchte ich Mut machen!

Geklagt wird besonders in Deutschland über viele Missstände: Klimawandel, Soziale Schere, Umweltverschmutzung, zu hohe Mieten, Migration, Ausbeutung, Korruption, Kriege, Hungersnöte. Dann kommt aber oft die Reaktion: "Ich kann ja doch nichts dagegen unternehmen." Dass man sogar gewaltfrei sehr viel erreichen kann, hat Gandhi gezeigt. Ein afrikanischer Spruch lautet: "Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.”

Wenn ich etwas in meinen 69 Jahren gelernt habe, dann das: Wer etwas verändern will, soll bei sich selbst anfangen. Dem eigenen Beispiel folgen dann auch andere. Bei mir waren es z. B. Schüler, christliche Gemeindemitglieder, Bürgerinitiativen, Grüne, Musiker, Vegetarier, Sänger, Flüchtlinge. Jetzt bin ich Landwirt mit ökologischem Gemüsebau im Hohen Atlas in Marokko.

Jahre lang dachte ich, Geld wäre die Lösung, es zerrann. Später brachte ich viele Geräte oder Hilfsmittel nach Afrika. Da diese oft verkauft wurden oder kaputt gingen, hat diese Art Hilfe auch weniger gebracht als Ratschläge, um die ich nun oft gebeten werde. Hilfe zur Selbsthilfe: Besser die Angel als der Fisch. Inzwischen begreift man in der Politik auch mehr und mehr, dass z. B. in Afrika nur Hilfe vor Ort in Landwirtschaft, Geburtenregelung, Kleinkrediten für Frauen, Industrialisierung und vor allem Bildung statt weiterer Ausbeutung von Mensch und Natur die bessere Möglichkeit der Migrations-Regelung bieten als Abschottung.

Mit dem Internet und speziell durch Gruppenbildung bei Facebook haben wir hervorragende Möglichkeiten der Zusammenarbeit und so Trägheit oder Hoffnungslosigkeit zu überwinden. Dann werden aus “Einzelkämpfern” Zusammenschlüsse, die ihr gemeinsames Wissen und ihre Beziehungen nutzen können und so letztlich tatsächlich das Gesicht der Welt verändern.

Ein Beispiel: Ulrich Kasparick hat die Gruppe “Für unsere Enkel - Klimaschutz geht alle an” gegründet, die sich ausweitet, vernetzt und immer mehr an positivem Einfluss gewinnt. Gerade ältere Menschen finden so wieder einen tieferen Sinn im Leben statt zu resignieren.

Bei Anti-Atom-Demonstrationen vor 45 Jahren sagten ältere Teilnehmer mir: “Im “3. Reich” habe ich keinen Mut zum Widerstand gehabt. Das soll mir nicht wieder passieren.” Als Anti-Atom-Kämpfer sangen wir : “Wehrt euch, leistet Widerstand gegen die Atomkraft hier im Land! Schließt euch fest zusammen, schließt euch fest zusammen!” Meine Professoren sagten mir: “Sie mögen ja vielleicht Recht haben, aber gegen diese Lobby und die Politik werden Sie nichts ausrichten können.” Einer der Professoren schrieb jedoch später sogar ein Gutachten gegen den Salzstock Gorleben als Atommüll-Endlager.

Dass junge Menschen nun weltweit für eine lebenswerte Zukunft demonstrieren und damit Politiker aus ihrem Vier-Jahres-Schlaf wecken, macht ebenfalls Hoffnung. Sie denken nachhaltiger als viele Ältere und tragen zur Aufklärung bei.

Kant hat über “Aufklärung” aufgeklärt und gesagt: “Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!” Sapere aude (Wage es weise zu sein!)!

Hier kann man übrigens mitmachen: https://www.facebook.com/FuerUnsereEnkel/

Matthias Glage, Marigha/Marrakech/Marokko

Weitere Information des Storytellers: Zuerst auf Facebook gepostet am DONNERSTAG, 9. MAI 2019, dort 95 Mal gelesen.

" Ein afrikanischer Spruch lautet: "Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.” "

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