Teil II: Story schreiben – Wie du Leute wirklich erreichst

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von Paul
vom 3.07.2020

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Die Idee hinter blustories ist einfach: Leute zu mehr Nachhaltigkeit bewegen. Jeder aufgeklärte Mensch weiß, dass es den Klimawandel gibt. Trotzdem wird nicht gehandelt, weil es eine abstrakte und vor allem unpersönliche Tatsache ist. Für Veränderungen müssen Menschen emotional abgeholt werden. Deswegen gibt es hier Tipps zum Schreiben deiner Story. 

Schreibe für Menschen, achte auf die Sprache.

Beim Schreiben hilft häufig eine Frage: Was lese ich selbst gerne? Das Internet ist besonders schnell, deshalb helfen folgende Tipps: 

  1. Kurze und unverschachtelte Sätze schreiben. Eine gute Faustregel lautet: Nicht mehr als 10 Wörter pro Satz.
  2. Je konkreter, desto besser. Statt „Nachhaltig produzierte Kleidung kann genauso gut aussehen, wie konventionell hergestellte Kleidung.“ Schreibe lieber: „Nachhaltigkeit ist sexy.“🌱
  3. Fachbegriffe interessieren Fachleute. Du willst aber doch Leute begeistern, die sich noch wenig mit unserer Umwelt beschäftigen. Fremdwörter und Anglizismen können abschreckend wirken. Nutze deshalb möglichst geläufige deutsche Wörter. 

Nutze Bilder. Nutze Grafiken. Verlinke auf andere Inhalte, die für dein Statement wichtig sind.

Mit blustories sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Überrasche deine Leser. Hier mehr erfahren.

Schreiben macht Spaß!

Schreiben macht Spaß!

Einfach anfangen, Löschen kann man immer.

Häufig entwickelt sich eine gute Idee erst beim Schreiben. Deshalb zögere nicht einfach drauf los zu schreiben. 

Eine gute Struktur hilft, um dein Anliegen zu verbreiten.

Für jeden Gedanken einen Absatz. Mit einer Überschrift. Nutze Zwischenüberschriften für die Struktur. So kannst du deine Story leicht ordnen und deine Leser werden den Inhalt aufsaugen wie ein Schwamm Wasser.

Wie lang sollte eine Story sein?

Darauf gibt es eine klare Antwort: Es kommt drauf an. Wenn du zum Beispiel nur eine Idee für ein nachhaltiges Hochbeet skizzieren möchtest, können 200 Wörter reichen. Wir haben aber bemerkt, dass längere Stories häufiger gelesen und geteilt werden. Und keine Sorge – zu lang gibt es nicht.

Und zuletzt, der wichtigste Tipp: 

Nenne das Wichtigste zuerst. Das Internet ist kein Roman, für den man sich bewusst entscheidet und Zeit investiert. Es herrscht Konkurrenz. Du kannst davon ausgehen, dass sich jeder im Internet bewegt, wie du selbst: Texte werden nach interessanten Inhalten gescannt. Wenn nicht schnell etwas Interessantes gefunden wird, ist man weg. 

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