Warum ich seit 3 Jahren Leitungswasser trinke

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von Sonja
vom 13.08.2021
aktualisiert am 16.08.2021

Leitungswasser fand ich ehrlich gesagt immer bäh. Fad, uncool, abgestanden... zum Händewaschen halt.

Im Laufe der letzten Jahre kreiste ich aber immer öfter um das Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz etc. und somit auch um die Frage, ob ich weiter mein Sprudelwasser aus Plastikflaschen trinken sollte. Als meine Tochter geboren wurde, beschäftigte ich mich noch mehr mit Weichmachern, kaufte Glasflaschen und stieg dann zunächst auf einen Wassersprudler um. 

Kein Kistenschleppen mehr, das war der erste positive Effekt.

Aber als dann zum hundertsten Mal die Patrone leer war, griff ich immer öfter resigniert zum Leitungswasser. Irgendwann "vergaß" ich einfach das Nachkaufen und gewöhnte mich so schnell an den Geschmack, dass ich jetzt tatsächlich Sprudel bäh finde!

Seit drei Jahren trinke ich nun Leitungswasser. Neben dem tollen Gefühl, der Umwelt etwas Gutes zu tun, spare ich eine Menge Geld, muss nicht ständig an den Einkauf denken und nebenher trinke ich viel mehr, auch auf der Arbeit.

Leitungswasser ist ca. 100 mal günstiger und ca. 600 mal geringer in der Klimabelastung als Sprudelwasser in Plastikflaschen. Der Umstieg kostet null Aufwand, hat aber eine große Wirkung. Wenn man sich unsicher wegen der Rohre ist, kann man eine Probe testen lassen. 

Also nach drei Jahren kann ich mir wirklich nicht mehr vorstellen, Trinkwasser extra kaufen zu fahren und mittlerweile mag ich den Geschmack. Im Sommer kommt bei mir oft Minze und Zitrone rein, Gurke schmeckt auch prima!

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